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Notgroschen aufbauen: wie viel und wohin?

Stand: Juli 2026 · Lesezeit ca. 1 Min. · Redaktion: RenditeRadar

Bevor du investierst, gehört ein finanzielles Polster aufs Konto. Wie viel sinnvoll ist, wo das Geld hingehört und warum es vor dem ETF-Sparplan kommt.

Der Notgroschen ist das Fundament jeder Geldanlage. Er ist das Polster, das dich vor unerwarteten Ausgaben schützt – kaputte Waschmaschine, Autoreparatur, Jobwechsel – ohne dass du dafür Wertpapiere zur Unzeit verkaufen musst.

Warum zuerst der Notgroschen?

Wer alles investiert und dann plötzlich Geld braucht, muss womöglich mitten in einer Kursdelle verkaufen und realisiert Verluste. Ein Notgroschen verhindert genau das: Er hält dein Depot in Ruhe, weil du auf das liquide Polster zurückgreifen kannst.

Wie viel ist sinnvoll?

Als Faustregel gelten drei bis sechs Netto-Monatsausgaben. Die genaue Höhe hängt von deiner Situation ab:

  • Eher 3 Monate: sicherer Job, keine teuren Verpflichtungen.
  • Eher 6 Monate (oder mehr): selbstständig, schwankendes Einkommen, Familie oder Wohneigentum.

Entscheidend ist nicht die exakte Zahl, sondern dass du überhaupt ein Polster hast.

Wohin mit dem Notgroschen?

Der Notgroschen muss sicher und jederzeit verfügbar sein – Rendite ist hier zweitrangig. Geeignet ist ein Tagesgeldkonto innerhalb der europäischen Einlagensicherung (bis 100.000 € je Bank und Kunde). Aktien oder ETFs sind dafür nicht geeignet, weil sie schwanken und im falschen Moment im Minus stehen können.

Passende Konditionen findest du im Tagesgeld-Vergleich.

Und dann?

Steht der Notgroschen, kannst du mit dem langfristigen Vermögensaufbau starten – zum Beispiel mit einem ETF-Sparplan. Wie sich kleine Raten über die Jahre entwickeln, zeigt der Sparplan-Rechner.

Fazit

Erst das Polster, dann die Rendite. Ein Notgroschen von drei bis sechs Monatsausgaben auf dem Tagesgeldkonto gibt dir die Ruhe, langfristig investiert zu bleiben. Dieser Artikel ist keine Anlageberatung.

Häufige Fragen

Wie hoch sollte der Notgroschen sein?

Als Faustregel gelten drei bis sechs Netto-Monatsausgaben – eher 3 Monate bei sicherem Job, eher 6 Monate oder mehr bei schwankendem Einkommen, Familie oder Wohneigentum.

Wo sollte der Notgroschen liegen?

Sicher und jederzeit verfügbar auf einem Tagesgeldkonto innerhalb der europäischen Einlagensicherung (bis 100.000 € je Bank und Kunde) – nicht in Aktien oder ETFs, da diese schwanken.

Warum zuerst der Notgroschen und dann investieren?

Ohne Polster musst du bei unerwarteten Ausgaben womöglich mitten in einer Kursdelle Wertpapiere verkaufen und realisierst dadurch Verluste.

Passende Rechner & Vergleiche

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