Vergleich
P2P-Kredit-Plattformen im Vergleich, sortiert nach erwarteter Rendite. Achtung: Hochrisiko-Anlage ohne Einlagensicherung – ein Totalverlust ist möglich. Nur einen kleinen Teil des Vermögens einsetzen und breit streuen.
Sachlicher, allgemeiner Vergleich – keine Anlage-, Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung und keine Vermittlung. Mit * gekennzeichnete Links sind Partner-/Affiliate-Links; bei Abschluss erhalten wir ggf. eine Provision ohne Mehrkosten für dich. Die Provision allein beeinflusst die Bewertung nicht. Wie wir uns finanzieren · Transparenz
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10 von 10 Anbietern · Stand 21. Juni 2026
Angaben ohne Gewähr, Stand 21. Juni 2026. Konditionen können sich ändern – maßgeblich sind stets die Angaben des jeweiligen Anbieters. Diese Übersicht stellt keine Anlageberatung dar.
Bei P2P-Krediten (Peer-to-Peer) finanzieren private Anleger über eine Online-Plattform Kredite an Privatpersonen oder Unternehmen mit. Deine Rendite entsteht aus den Zinsen, die die Kreditnehmer zahlen. Die Plattform vermittelt, prüft die Kredite und wickelt die Zahlungen ab – sie ist aber keine Bank.
Wichtig vorab: P2P-Kredite sind eine hochriskante Anlageform ohne Einlagensicherung. Ein Totalverlust des eingesetzten Geldes ist möglich. Sie eignen sich allenfalls als kleine, spekulative Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen – nicht für den Notgroschen oder die Altersvorsorge.
Der Reiz liegt in vergleichsweise hohen Zinsen: Je nach Plattform und Risiko werden erwartete Renditen im mittleren bis hohen einstelligen, teils zweistelligen Prozentbereich pro Jahr genannt. Dazu kommen oft monatliche Rückflüsse, niedrige Mindestanlagen (teils ab 10 €) und die Möglichkeit, den Betrag automatisiert auf viele einzelne Kredite zu verteilen.
Entscheidend: Eine erwartete Rendite ist keine garantierte Rendite. Die genannten Zinssätze gelten nur, solange die Kreditnehmer zahlen und die Plattform funktioniert. Fällt ein Teil der Kredite aus, sinkt die tatsächliche Rendite – im Extremfall bis unter null.
Das größte Risiko ist der Kreditausfall: Zahlt ein Kreditnehmer nicht zurück, ist das eingesetzte Geld ganz oder teilweise verloren. Hinzu kommt das Plattform- und Originator-Risiko – gerät der Anbieter oder ein zwischengeschalteter Kreditvermittler in Schwierigkeiten, kann auch das Anlegerkapital betroffen sein. Anders als beim Tagesgeld gibt es keine gesetzliche Einlagensicherung.
Viele Plattformen werben mit einer Rückkaufgarantie (Buyback) bei Zahlungsverzug. Eine solche Garantie ist jedoch immer nur so verlässlich wie der Anbieter, der sie ausspricht. Beachte außerdem das Liquiditätsrisiko: Du kommst nicht immer kurzfristig an dein Geld, ein Zweitmarkt funktioniert nicht in jeder Marktlage.
Die Plattformen unterscheiden sich stark: Manche vermitteln kurzlaufende Konsumkredite, andere Immobilien- oder Unternehmenskredite. Für Anleger fallen meist keine direkten Gebühren an – verdient wird über die Zinsmarge. Vergleiche daher vor allem das Geschäftsmodell, die Transparenz, die Regulierung und die Historie des Anbieters, nicht nur die beworbene Rendite.
Wer P2P-Kredite ausprobiert, sollte breit streuen: über viele einzelne Kredite, idealerweise über mehrere Plattformen, und nur mit einem kleinen Teil des Gesamtvermögens. Risikoärmere Alternativen für sicherheitsorientiertes Geld sind Tagesgeld und Festgeld mit Einlagensicherung; wer langfristig und breit gestreut anlegen möchte, findet in ETFs eine transparentere Option. Diese Übersicht ist keine Anlageberatung.
Nein. P2P-Kredite sind eine Hochrisiko-Anlage ohne Einlagensicherung. Kreditausfälle und Plattformprobleme können zu erheblichen Verlusten bis hin zum Totalverlust führen.
Je nach Plattform und Risiko werden erwartete Renditen von etwa 6 bis 13 % pro Jahr genannt. Das sind Erwartungswerte, keine Garantien – die tatsächliche Rendite kann durch Ausfälle deutlich niedriger oder negativ ausfallen.
Nur einen kleinen Teil des Vermögens, dessen Verlust du verschmerzen kannst, und möglichst breit gestreut über viele Kredite und mehrere Plattformen. P2P-Kredite eignen sich nicht für den Notgroschen oder die Altersvorsorge.
Ein Rückkaufversprechen: Gerät ein Kredit in Zahlungsverzug, kauft die Plattform oder der Kreditvermittler ihn zurück. Diese Zusage ist allerdings nur so verlässlich wie der Anbieter selbst – in einer Krise kann sie ausfallen.