Die beliebtesten Online-Broker und Depots im transparenten Vergleich: Order-Kosten, Sparplan-Konditionen und Bewertung auf einen Blick.
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Ein Wertpapierdepot ist die Voraussetzung, um Aktien, ETFs oder Fonds zu kaufen. Man kann es sich wie ein Konto vorstellen, auf dem statt Geld deine Wertpapiere liegen. Zu jedem Depot gehört ein Verrechnungskonto, über das Käufe, Verkäufe und Dividenden abgewickelt werden.
Wichtig: Deine Wertpapiere sind rechtlich geschützt. Geht die Depotbank pleite, bleiben deine ETFs und Aktien dein Eigentum und fallen nicht in die Insolvenzmasse. Das Bargeld auf dem Verrechnungskonto ist zusätzlich über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € je Bank abgesichert.
Neobroker wie Trade Republic oder Scalable Capital sind app-basiert, besonders günstig und bieten oft kostenlose ETF-Sparpläne – ideal für Einsteiger und Sparplan-Anleger. Direktbanken wie ING oder comdirect haben ein breiteres Angebot und persönlichen Support, sind aber meist etwas teurer. Filialbanken bieten Beratung vor Ort, kosten dafür spürbar mehr.
Für einen simplen ETF-Sparplan reicht ein günstiger Neobroker völlig aus. Wer aktiv handelt, viele Börsenplätze nutzt oder Beratung möchte, ist bei einer Direkt- oder Filialbank besser aufgehoben.
Entscheidend sind vor allem vier Punkte: die Depotgebühr (idealerweise 0 €), die Orderkosten pro Kauf und Verkauf, die Konditionen für ETF-Sparpläne (kostenlos und große Auswahl) sowie die Sparplan-Mindestrate, die bei vielen Brokern schon bei 1 € liegt.
Achte außerdem auf die handelbaren Börsenplätze, die Bedienbarkeit der App und darauf, ob steuerlich relevante Dinge wie der Freistellungsauftrag einfach einzurichten sind. Wie du ein Depot konkret eröffnest, erklärt unser Ratgeber Schritt für Schritt.
Bei vielen Online-Brokern ist die Depotführung kostenlos. Kosten entstehen meist nur pro Order (oft 0–1 € bei Neobrokern) und teils bei Sparplanausführungen. Eine jährliche Depotpauschale solltest du vermeiden.
Deine Wertpapiere sind Sondervermögen und bleiben auch bei einer Insolvenz der Bank dein Eigentum. Das Bargeld auf dem Verrechnungskonto ist über die EU-Einlagensicherung bis 100.000 € je Bank abgesichert.
Ja. Mehrere Depots sind erlaubt und meist kostenlos. Viele nutzen zum Beispiel einen günstigen Broker für ETF-Sparpläne und einen weiteren für Einzelaktien.
Ja, ein Depotübertrag ist möglich und in der Regel steuerneutral. Die Anschaffungsdaten deiner Wertpapiere werden mit übertragen. Viele Broker locken zudem mit Wechselprämien.